Der St. Johannisfriedhof
Der St. Johannisfriedhof wurde 1807 von der Kirche vor die Tore der Stadt verlegt. Er wurde im Laufe der Jahre dreimal vergrößert.
Pro Jahr werden ca. 200-250 Beisetzungen auf den drei kirchlichen Friedhöfen in Verden vorgenommen. Der höhere Anteil sind Urnenbestattungen.
Es gibt Wahlgräber für Erdbestattungen. Auf Antrag wird die Nutzungsdauer von 30 Jahren verliehen. Diese kann auch verlängert werden. Die Wahlgräber sind oft über Generationen im Besitz einer Familie. Darauf können auch Urnenbeisetzungen erfolgen. Man unterscheidet zwischen ein- und mehrstelligen Grabstätten.
Urnenwahlgrabstätten sind kleiner; es können bis zu zwei Urnen beigesetzt werden. Rechtlich werden diese Gräber wie Wahlgräber behandelt.
Bei der Urnengemeinschaftsanlage werden die Urnen auf einem zusammengefassten Grabfeld der Reihe nach belegt. Unterhaltung und Pflege erfolgen durch die Friedhofsverwaltung. Es sind keine anonymen Bestattungen; auf jedem Platz liegt ein Kissenstein mit dem Namen, Geburts- und Sterbejahr.
Ungefähr auf gleicher Höhe zum "alten" Urnenfeld ist eine weitere Urnengrabanlage angelegt worden.
Ein schöner Blickfang mit den beiden Granitstelen mit dem Schriftzug
"Meine Zeit steht in deinen Händen".
Sie bietet - ebenso wie die vorherige Anlage - 16 Urnenplätze.
Diese sind in asymmetrischer Lage angeordnet.