Was ist eigentlich eine Taufe und was passiert dabei?
Die Taufe ist eines der grundlegenden Rituale im Christentum (eins der Sakamente) und markiert die Aufnahme eines Menschen in die christliche Gemeinschaft. Sie gilt zugleich als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zu Gott und als Zuspruch seines Segens. Während die Taufe häufig im Kindesalter vollzogen wird, ist sie ebenso im Jugend- oder Erwachsenenalter möglich.
Im Rahmen der Taufhandlung wird Wasser über den Kopf des Täuflings gegossen oder dieser mit Wasser benetzt. Dabei spricht der Geistliche die Taufformel: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Bei der Kindertaufe übernehmen Eltern und Paten die Verantwortung, den Täufling im christlichen Glauben zu begleiten und zu unterstützen. Häufig wird zusätzlich eine Taufkerze überreicht, die symbolisch für das Licht Gottes steht, das den Lebensweg des Getauften begleiten soll.
Eine spätere Bestätigung der Taufe und damit dem Bekenntnis zum christlichen Glauben erfolgt durch die getaufte Person in der Konfirmation.
Der Täufling erhält einen Taufspruch, der ihn auf seinem Lebensweg begleiten soll.
Kirchenrechtlich wird durch die Taufe die Mitgliedschaft in der Kirche erworben.
Sie wird in den Kirchenbüchern zusammen mit dem Taufspruch und den Namen der Paten dokumentiert.